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Stadion An der Alten Försterei

Das im Stadtteil Berlin-Köpenick, am Rande der Wuhlheide gelegene Stadion An der Alten Försterei bietet gut 21.873 (18.316 Steh- und 3.557 Sitzplätze) Zuschauern Platz. Ohne Laufbahn, dafür mit zahlreichen Stehtraversen und verbundenen Kurven ist es das größte, reine Fußballstadion Berlins.
Seinen Namen verdankt das Stadion einem benachbarten Forsthaus, in welchem sich die Geschäftsstelle des 1. FC Union Berlin e.V. befindet. Nach seiner Eröffnung am 7. August 1920 erfuhr das Stadion im Laufe seiner Existenz mehrfach bauliche Veränderungen. Die wesentlichsten Modernisierungen waren die Installation einer Flutlichtanlage im Dezember 2000 sowie die komplette Sanierung und Überdachung der Stehplatzränge (Bauzeit Juni 2008 bis Juli 2009). Die Bautätigkeiten in der Saison 2008/2009 sind zudem durch eine Besonderheit gekennzeichnet: In einer Aufsehen erregenden Aktion haben die Fans des Vereins gemeinsam mit Sponsoren und Partnern ihr Stadion selbst gebaut. Mehr als 2.500 freiwillige Helfer leisteten 140.000 Arbeitsstunden und haben so ihrem Verein einige Millionen Euro eingespart. Ein Engagement in dieser Form ist wohl weltweit ohne Beispiel und wird es wohl auch bleiben.
Auf der Westseite des Stadions An der Alten Försterei entsteht seit Mai 2012 das noch fehlende Puzzlestück zur Fertigstellung des Gesamtstadions. Anstelle der in die Jahre gekommenen Haupttribüne wird ein Multifunktionsgebäude errichtet.
Das Stadion ist durch die S-Bahn (Bahnhof Köpenick) und Straßenbahn (Alte Försterei) optimal an den Personennahverkehr der Stadt Berlin angebunden.
Veranstaltungen im Stadion An der Alten Försterei
Weitere Informationen

Geschichte
Am Köpenicker Ortseingang – zu jener Zeit Sadowa genannt – und in der Nähe der Königlichen Jägerei gelegen entstand 1920 die neue Anlage des Stadions. Das erste Spiel fand am 17. März 1920 statt, bei dem sich Union Oberschöneweide (Vorgängerverein des 1. FC Union Berlin e.V.) und Viktoria 89 Berlin 1:1 trennten. Nach zahlreichen kleineren Ausbauten des Stadions (´52-´55; ´70), begann der ein umfangreicherer Ausbau des Stadions am Anfang der Achtzigerjahre. Wieder sind Hunderte Union-Anhänger an den Arbeiten beteiligt, um die Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu realisieren. Am 2. Juni 2008 nehmen zum Beginn des bisher größten komplexen Bauvorhabens in der Geschichte des Stadions, die freiwilligen Stadionbauer ihre Arbeit auf. Im Rahmen dieser Bemühungen wurden die Tribünenreihen neu betoniert, neue Treppen gebaut, der gesamte Stehplatzbereich überdacht und eine Rasenheizungsanlage installiert. Am 8. Juli 2009 wurde das Stadion mit einem Spiel gegen den Stadtrivalen Hertha BSC wiedereröffnet.

Daten und Fakten
Das Stadion An der Alten Försterei ist Austragungsstätte der Punktspiele des 1. FC Union Berlin. Insgesamt umfasst das Areal neben dem Fußballstadion noch eine Kegelhalle, eine Ballspielhalle sowie sechs weitere Trainingsplätze. Über die Nutzung durch den 1. FC Union Berlin e.V. sind die Anlagen und Räumlichkeiten des Stadions, so auch die exklusive Eisern-Lounge, zur Durchführung von Sonderveranstaltungen wie Konzerten, Ausstellungen und Firmenveranstaltungen geeignet. Ca. 21.873 Besuchern bietet das Stadion Platz, wobei die Gesamtkapazität von der Art der Veranstaltung abhängig ist. Die Spielfläche beträgt 109 x 73 Meter und ist mit Naturrasen ausgelegt.








