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Europacup-Highlight in der Max-Schmeling-Halle 18.01.2012
Für die Hauptstädter ein schwieriges Unterfangen, denn der Gegner kommt aus einer der stärksten Ligen der Welt, ist im aktuellen Wettbewerb noch ohne Satzverlust und konnte das Hinspiel vor gut einer Woche mit 3:0 für sich entscheiden.
Das Ergebnis war jedoch am Ende deutlicher als der Spielverlauf. Besonders im dritten Satz boten die Schützlinge von Coach Mark Lebedew dem italienischen Starensemble selbstbewusst Paroli und hatten sogar mehrere Satzbälle. Allerdings spielten die Italiener in dieser Situation ihre ganze Klasse und Routine aus, sodass den BR Volleys ein Satzgewinn verwehrt blieb. Das soll sich im Rückspiel vor heimischer Kulisse natürlich ändern: „Wir haben in Monza gesehen, wie wir gegen solch einen hochklassigen Gegner mithalten können. Einige Situationen waren sehr knapp, das gibt uns Mut für das Rückspiel. Außerdem haben wir am Donnerstag das Publikum auf unserer Seite, das wird uns zusätzlich helfen", erklärt Trainer Mark Lebedew.
Die Hoffnung auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Berliner Volleyballfans dürfte nicht unberechtigt sein, denn solch ein europäisches Spitzenteam wie Monza bekommt man schließlich nicht alle Tage zu sehen. Die Italiener sind heißer Anwärter auf den CEV-Cup-Titel und haben mit Luciano de Cecco (Argentinien), Milos Nikic (Serbien) und Sean Rooney (USA) mehrere Weltstars im Aufgebot.
Sollte den Berlinern ein Sensationssieg gelingen - egal mit welchem Ergebnis - käme es direkt im Anschluss zum „Golden Set", ein zusätzlicher Satz bis 15 Punkte, der über das Weiterkommen oder Ausscheiden entscheidet. Coach Lebedew ist sich dieser Chance bewusst: „Sollte es dazu kommen, haben wir mit unseren Fans im Rücken natürlich einen Vorteil. Aber erst einmal müssen wird das Rückspiel gewinnen - das allein wird schon eine ganz große Herausforderung."
Wenn sich die BR Volleys am Donnerstag gegen den Favoriten aus Italien tatsächlich durchsetzen können, dürfte die Aufgabe in der folgenden „Challenge Round" nicht einfacher werden. Dort treffen die vier Viertelfinal-Sieger des CEV-Cups auf vier Vereine, die in der Gruppenphase der Champions League ausgeschieden sind.
Im Hinspiel gab es für die Berliner gegen die starken Italiener kaum ein Durchkommen.
© Foto: CEV








