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Zwei zu Zwei 23.04.2012

Mit 6:5 nach Verlängerung siegten die Eisbären Berlin bei den Adler Mannheim vor 13.600 Zuschauern. Für die Eisbären trafen Jimmy Sharrow (7. & 47.), Mads Christensen (39.), Barry Tallackson (48./PP), Tyson Mulock (54.) & TJ Mulock (64.).

Mit diesem Erfolg erzwangen die Berliner ein fünftes und entscheidendes Spiel am Dienstagabend ab 19.30 Uhr in der o2 World Berlin. Tickets dafür gab es ungefähr eine Stunde lang im Eisbären-Onlineticketshop. Sollten noch Kontingente frei werden, tauchen sie dort auf. Also immer mal wieder bei Eventim vorbeischauen.

Es war ein unglaubliches Spiel in dem die Eisbären schon 1:3 und 2:5 hinten lagen, sich aber letztendlich das bessere Ende verdienten. Nach 43 Sekunden der erste Schock. Mannheims Christoph Ullmann setzt sich im Eisbärendrittel durch, umspielt am Ende auch Rob Zepp und schießt zum 1:0 ein. Danach ein Sturmlauf der Eisbären, der in der 7. Minute mit dem 1:1 vorerst endete. Jimmy Sharrow holte sich den Abpraller seines eigenen, zunächst zu hohen Schusses und schob ihn am linken Pfosten vorbei zum Ausgleich über die Torlinie. Die Berliner spielten weiter sehr offensiv, Mannheim aber blieb eiskalt. Adam Mitchell fälschte einen Ullmann-Schuss aus der Luft durch die Beine von Rob Zepp ab und von dan ins Tor (12. Spielminute).

Die Hauptstädter ließen sich aber nicht entmutigen, spielten weiter nach vorne, hatten aber bis zum Ende von Drittel zwei tatächlich viel Pech. Erst kassierten sie das 1:3 durch Christoph Ullmann (Sharrow fälschte ins eigene Tor ab) in Minute 32 in Unterzahl, danach aber wendete sich das Blatt kurzfristig. Mads Christensens Schuss in der 39. Minute tippte kurz vor Brathwaite auf und sprang ins Tor.

Die Bären starteten stark ins dritte Drittel, Mannheim aber schoss die Tore. Magowan und MacDonald trafen in der 44. und 46. Minute zum 4:2 und 5:2 und nach diesem Tor gaben wohl wenige Leute noch etwas auf die Eisbären. Zehn Sekunden aber nach dem fünften Gastgeber-Tor schlug Jimmy Sharrow zum zweiten Mal zu. Vom rechten Bullypunkt aus zog er weiter Richtung Tor, schlenzte und der Puck ging durch Brathwaites Schoner zum 3:5 (47. Minute). Zwei Minuten später landeten die Hauptstädter ihren vierten Treffer. Sie gewannen das Bully in Überzahl, Darin Olver legte rüber auf Barry Tallackson und der hämmerte die Scheibe halbhoch auf der linken Seite ins Netz. Zwölf Minuten vor Schluss war der Rückstand wieder auf ein Tor zusammengeschmolzen. Und dann kam Tyson Mulock. Er hätte vors Tor in Minute 54 auf Frank Hördler vorm Tor passen können, entschied sich von rechts aber nach dem Pass von Lolle Braun selbst zu schießen und hämmerte den Ausgleich unter die Latte.

Es ging zum ersten Mal in diesen Playoffs für die Eisbären in die Verlängerung und bereits nach drei Minuten und 26 Sekunden hatte TJ Mulock den unglaublichen, vielumjubelten Siegtreffer für den EHC über die Linie gekämpft.

Kein Zuschauer wird diese Partie schnell vergessen, vor allem natürlich nicht die rund 900 Eisbärenfans vor Ort, die ihre Mannschaft toll unterstützten.

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T.J. Mulock machte in der 64. Minute mit seinem Tor zum 6:5 in der Verlängerung die Aufholjagd der Eisbären perfekt --- © www.eisbaeren.de

T.J. Mulock machte in der 64. Minute mit seinem Tor zum 6:5 in der Verlängerung die Aufholjagd der Eisbären perfekt
© www.eisbaeren.de

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