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Keine weiße Flagge in Sicht 17.04.2012
Im Finale um die Deutsche Volleyball Meisterschaft steht es nach drei Spielen 2:1 für Generali Haching. Aufgegeben haben sich die BR Volleys in der „best of five"-Serie aber nicht. Morgen Abend (17. April um 19.30 Uhr) empfängt Berlins Volleyballteam Nr. 1 den bayerischen Rivalen zur vierten Finalbegegnung - gleichzeitig das letzte Heimspiel der Saison in der Max-Schmeling-Halle - und möchte mit der Unterstützung der eigenen Fans ein fünftes und entscheidendes Match am Sonntag erzwingen.
Es war ein Duell auf Augenhöhe, das dritte Finalspiel in der GENERALI-Sportarena in Unterhaching. Nach zwei eindeutigen 3:0-Ergebnissen lieferten sich Generali und die BR Volleys am Samstagabend einen offenen Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber. Ihren Glauben an das eigene Können haben die Berliner dennoch nicht verloren. Schließlich haben die Hauptstädter ihren starken Team- und Kampfgeist in den diesjährigen Play-offs schon mehrfach unter Beweis stellen und trotz zahlreicher Rückschläge immer wieder über sich hinaus wachsen können.
„Jetzt sind wir beim alles entscheidenden Moment der Saison angelangt", weiß BR Volleys Coach Mark Lebedew. „Das morgige Match ist nicht nur unser letztes Heimspiel, sondern könnte auch das letzte der gesamten Saison sein. Aber wir werden alles dafür tun, dass es nicht dazu kommt, denn wir wollen unbedingt noch einmal spielen. Egal, ob es uns am Ende an unser Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen, bringt oder nicht", sagt der Australier.
Trotz der schwierigen Ausgangssituationen wollen sich Lebedew und seine Schützlinge ruhig und gezielt auf die morgige Partie vorbereiten: „Erst einmal denken wir nicht an ein mögliches fünftes Spiel, sondern blicken fokussiert auf Dienstag. Um ein Entscheidungsspiel zu erzwingen, müssen wir genauso konzentriert und aggressiv spielen, wie in den letzten beiden Duellen in Berlin und Haching. Wenn uns das gelingt, haben wir am Dienstag eine gute Chance, das Match für uns zu gewinnen und die Serie damit auszugleichen".
Dabei stehen Lebedew und sein Team vor der wohl größten Herausforderung der letzten sieben Monate: „Ich glaube, das wird nicht nur für uns, sondern auch für Haching das schwierigste Spiel der gesamten Saison. Der Druck ist für beide Mannschaften enorm hoch, beide werden ihre Bestleistung abrufen müssen, um die Partie für sich zu entscheiden. So muss es auch sein, schließlich geht es hier um die Meisterschaft."
Die Freude auf das zweite Finalspiel im Berliner „Volleyballtempel" ist bei den BR Volleys entsprechend groß, wie der Coach bestätigt: „Solche Spiele machen einfach unheimlich viel Spaß. Ich freue mich sehr darauf, dass wir ein letztes Mal in dieser Saison gemeinsam mit unseren Fans in der Max-Schmeling-Halle feiern zu können."
Tickets könnt Ihr dirket in unserem Ticketshop oder aber an der Abendkasse der Max-Schmeling-Halle erwerben.
All diejenigen, die nicht in der Max-Schmeling-Halle dabei sein können, haben dank Titelsponsor BERLIN RECYCLING die Möglichkeit, das Spitzenspiel zwischen den BR Volleys und Generali Haching ab 19.15 Uhr live und kostenlos auf www.berlin-recycling.de zu verfolgen!
Im letzten Heimspiel der Saison hoffen die BR Volleys noch einmal auf die einzigartige Unterstützung des Berliner Volleyballpublikums.
© Foto: Eckhard Herfet, Berlin.








