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Einen klaren Kopf 13.04.2012
... wollen die BR Volleys im dritten Play-off-Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft bewahren. Am Samstagabend (14. April um 19.30 Uhr) kommt es in Unterhaching zum erneuten Spitzenduell in der „best of five"-Serie gegen Generali Haching. Die morgige Partie wird darüber entscheiden, welches der beiden Teams beim vierten Finalspiel am Dienstag in Berlin die Chance zum Titelgewinn hat.
Die volle Konzentration der BR Volleys ist gefragt, wenn es morgen Abend ins dritte Finalspiel gegen Generali Haching geht.
Foto: Eckhard Herfet, Berlin.
So etwas hat man in einem Finale um die Deutsche Volleyball Meisterschaft selten erlebt. Beide Finalisten setzten sich beim ihrem jeweiligen Heimauftritt geradezu überdeutlich gegen die Gästemannschaft durch und ließen diese zu keiner Zeit ins Spiel kommen. Als Generali Haching und die BR Volleys vor einer Woche in Bayern in die Finalserie starteten, waren es die Berliner, die keinen guten Tag erwischten. Ohne großen Widerstand leisten zu können, mussten sich die Hauptstädter mit 0:3 geschlagen geben. Überraschenderweise bot sich den Zuschauern im zweiten Aufeinandertreffen in Berlin ein Spiegelbild dessen, nun waren es die BR Volleys, die dem Gegner vor heimischer Kulisse keine Chance zum Punkten ließen und ohne Satzverlust blieben. Generali-Manager Josef Köck erklärte die Situation wie folgt: „Unsere Mannschaft hatte heute die Hosen voll, spielte in allen Bereichen viel zu zurückhaltend, kam nie ins Spiel. Berlin war besser, hat sich von der Stimmung tragen lassen - so wie unser Team am Wochenende."
Nach den zuletzt klaren Ergebnissen erwartet BR Volleys Coach Mark Lebedew in den kommenden Begegnungen einen deutlich ausgeglicheneren Spielverlauf: „Ich bin mir sicher, dass es am Samstag nicht wie in den ersten zwei Spielen laufen wird. In der Finalserie ist mittlerweile ein richtiger Kampf entfacht, beide Teams wollen am Ende die Meisterschale in den Händen halten." Weiterhin erklärt der Australier: „Die Mannschaften sind zum jetzigen Zeitpunkt besser aufeinander eingestimmt als noch vor einer Woche, dementsprechend wird das Match in allen Bereichen enger verlaufen."
Ähnlich sieht es auch Generali-Trainer Mihai Paduretu, der sich durch die jüngste Niederlage seines Teams nicht einschüchtern lässt: „Es gibt solche Spiele, in denen einfach nichts läuft. Wir haken das ab und bereiten uns nun intensiv auf das dritte Finale vor. Wir wissen, dass wir es besser können", so Paduretu. Trainerkollege Lebedew ist sich bewusst, dass Generali mit den eigenen Zuschauern im Rücken hochmotiviert in die dritte Finalpartie gehen wird: „Haching will die Pleite im letzten Spiel wieder gut machen, ganz besonders vor den eigenen Fans. Es ist klar, dass sie das nicht auf sich sitzen lassen wollen. Ich hoffe, dass wir die gute Leistung aus dem letzten Spiel wiederholen können, denn die werden wir am Samstag brauchen."
Tickets für das Heimspiel der BR Volleys am Dienstag, den 17. April (Spielbeginn 19:30 Uhr) können in unserem Ticketshop oder direkt an der Max-Schmeling-Halle erworben werden.
Die volle Konzentration der BR Volleys ist gefragt, wenn es morgen Abend ins dritte Finalspiel gegen Generali Haching geht.
© Foto: Eckhard Herfet, Berlin.








