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Deutliche Niederlage in Würzburg 03.01.2012

Der Start ins neue Jahr ist den Albatrossen deutlich missglückt. Mit 65:84 unterlag das Team von Gordon Herbert am Montag im ersten Spiel 2012 bei den s.Oliver Baskets Würzburg und beging dabei 19 Ballverluste.

Die beste Defensive der Liga aus Würzburg macht ihrem Namen wieder alle Ehre. Gegen die aggressive Ganzfeldverteidigung der Mannschaft von John Patrick fand ALBA kein Rezept (19 Ballverluste). Als die Albatrosse nach einer noch ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der sie in der Verteidigung selbst ganze Arbeit geleistet hatten, mit zu wenig Intensität aus der Kabine kamen, nutzten die Gastgeber die Gunst der Stunde. Mit noch mehr Druck in der Defense und angepeitscht von der ausverkauften s.Oliver-Arena hielten sie die Berliner im dritten Viertel bei nur neun Punkten und setzten sich entscheidend ab.

Auch 22 Punkte von Heiko Schaffartzik halfen nicht, die deutliche Niederlage zu verhindern, denn viele der anderen Berliner Leistungsträger spielten weit unter ihren Möglichkeiten. Am stärksten neben Schaffartzik präsentierten sich noch Torin Francis (14 Punkte, 8 Rebounds) und Sven Schultze (12 Punkte). Würzburgs Co-Topscorer waren Harris und Boone (je 20 Zähler).

Am Donnerstag (Ludwigsburg) und Sonntag (Göttingen) geht es für ALBA in der o2 World gleich weiter im Bundesliga-Programm - wohl immer noch ohne den verletzten Yassin Idbihi.

Spielverlauf:

Beide Teams brauchten Zeit, um ins Spiel zu kommen. An Intensität mangelte es jedoch nicht. Die Anfangsphase war geprägt von Defensivarbeit, Blocks und Fehlwürfen. Torin Francis brachte ALBA 6:2 Front, aber auch Würzburg begann zu treffen und gestaltete die Partie offen. Beide Coaches wechselten früh viel durch, was zunächst den Berlinern zu Gute kam, denn die Bankspieler um Sven Schultze zogen mit einem 9:2-Run auf 15:9 davon. In einem Viertel, in dem sich beide Kontrahenten schon je fünf Ballverluste leisteten, verkürzten die Hausherren in der letzten Minute noch auf 11:15.

Innerhalb der ersten 90 Sekunden des zweiten Abschnitts begingen die Albatrosse gleich fünf Teamfouls, fanden aber nach einer Auszeit ihren Rhythmus zurück. Lucca Staiger schoss endlich einen der vielen freien Dreipunktewürfe ein, die die druckvolle Verteidigung der Würzburger in Kauf nahm, und sein Team führte 25:18. Doch dann verloren die Berliner wieder die Kontrolle. Die s.Oliver Baskets kamen kurz vor der Pause noch einmal ins Laufen und eroberten mit Dreier von Jacoboson und Harris eine 35:33-Führung.

Das Team von Gordon Herbert ließ sich zurück auf dem Parkett von den jetzt noch stärker im Vorfeld doppelnden Würzburgern geradezu überrumpeln. Unter dem Jubel der Zuschauer peitschten sich die Spieler von John Patrick immer weiter hoch und ALBA sah sich schnell einem zweistelligen Rückstand gegenüber. Nur neun Punkte gelangen den Albatrossen im dritten Abschnitt, während Würzburg auf 58:42 davonzog.

Im Schlussviertel nahmen die Berliner den Kampf wieder besser an und kamen über Dreier von Topscorer Heiko Schaffartzik nochmals auf neun Zähler heran. Aber es gelang nun nicht mehr, die Hausherren hinten zu stoppen. Erneut war es Harris von der Dreierlinie, der ALBA auf Distanz hielt und als John Little drei Minuten vor Schluss ebenfalls für Drei zum 75:61 traf, war die endgültige Entscheidung gefallen.

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Gegen die stärkste Defensive der Liga war ALBA ratlos --- © albaberlin.de

Gegen die stärkste Defensive der Liga war ALBA ratlos
© albaberlin.de

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